Autor: Redaktion TolSax

Forderungen

Wahlkompass zur Landtagswahl 2019: Vorgehen gegen rechte Gewalt

In Sachsen zählten die Opferberatungsstellen „Support für Betroffene rechter Gewalt“ der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA Sachsen Opferberatung) 317 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe. Damit stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent. Auch gab es ein Tötungsdelikt in Aue. Noch immer liegen die Zahlen der erfassten rechten Straftaten von Landes- und Bundeskriminalamt unter den Zahlen der Opferberatungsstellen.

Welche Konzepte verfolgen die Parteien, um Ideologien der Ungleichwertigkeit und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzuwirken, die häufig Grundlage rechtsmotivierter Gewalttaten sind?

Welche Konzepte verfolgen sie, um effektiv gegen rechte Strukturen in Sachsen vorzugehen und damit organisierter rechtsmotivierter Gewalt vorzubeugen?

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Forderungen

Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) übergibt Forderungskatalog an Landespolitik

Am 23. August 2019 hat der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) seinen Forderungskatalog in der Landespressekonferenz Sachsen an Vertreter*innen der sächsischen Landespolitik überreicht. Zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte Sachsens haben Migrant*innen und Postmigrant*innen gemeinsam einen Forderungskatalog erarbeitet. Das Dokument beleuchtet über ein breites Spektrum an Themen den politischen Ist-Zustand Sachsens aus (post)migrantischer Perspektive und stellt Forderungen zur Veränderung an die Landespolitik.

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Forderungen

Wahlkompass zur Landtagswahl 2019: Stärkung zivilgesellschaftlicher Initiativen

Die Angriffe auf und Anfeindungen gegen Initiativen und Vereine, die sich für eine demokratische und menschenrechtsorientierte Gesellschaft einsetzten, nehmen zu. Sie reichen von verbalen Attacken über Diffamierungen und Anfeindungen in den sozialen Medien bis hin zu Übergriffen (Sachbeschädigungen) auf die Vereinsräumlichkeiten.

Was werden die Parteien tun, um diesen Angriffen entgegenzuwirken?

Wie werden sie die Vereine und Initiativen bei ihrer Arbeit unterstützen und stärken?

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Materialien

Das Neutralitätsgebot in der Bildung. Neutral gegenüber rassistischen und rechtsextremen Positionen von Parteien?

Welche Bedeutung kommt den Menschenrechten und dem staatlichen Neutralitätsgebot, insbesondere dem Recht der Parteien auf Chancengleichheit im politischen Wettbewerb (Artikel 21 Grundgesetz) zu, wenn Lehrkräfte im Schulunterricht oder Akteure der außerschulischen politischen Bildung rassistische oder rechtsextreme Positionen einer Partei thematisieren? Die vom Deutschen Institut für Menschenrechte herausgegebene Publikation richtet sich an Entscheidungsträger_innen in Ministerien und Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie Gerichte, die mit diesen Fragen konfrontiert werden.

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Analyse

IDZ Jena: Wissen schafft Demokratie 5/2019 – Ländlicher Raum

Die Untersuchung der politischen Kultur im ländlichen Raum ist von großer Bedeutung – nicht zuletzt für die Entwicklung problemadäquater Ansätze zur Stärkung von Demokratie und Zivilgesellschafft. Dafür bietet der vorliegende Band des IDZ Jena empirische Fakten und Praxisansätze. U.a. mit Beiträgen der AGJF Sachsen und „Qu(e)er durch Sachsen – Mobile Beratung im ländlichen Raum“.

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Über uns

Neu im TolSax | Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V.

Der Verein Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V. wurde 2016 von damals zehn Unternehme(r)n gegründet, derzeit hat der Verein über 70 Mitglieder. Das so entstandene Netzwerk dient dem Zweck, sich über Wege der Integration nationaler und internationaler Fachkräfte sowie sich über den Umgang mit Fremdenfeindlichkeit im Unternehmen auszutauschen und direkte Hilfestellung für Konzeption und Umsetzung von Projekten in diesem Kontext zu vermitteln.

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Fördertipps

Projektförderung Kinder- und Jugendengagement – Neue Bundesländer für ein vielfältiges Deutschland

Die Kreuzberger Kinderstiftung fördert Projekte, die interkulturellen Austausch, soziales Engagement und interkulturelle Begegnungen zwischen geflüchteten und nicht geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen ermöglichen. Für die nächsten beiden Bewilligungsrunden werden Projekte mit dem Schwerpunkt ,,Neue Bundesländer für ein vielfältiges Deutschland“ bevorzugt gefördert. Nächste Antragsfrist: 28. August 2019

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Spendenaufrufe

Fokus Festival 2019: Unterstützt das Festival für Jugend- und Soziokultur in Görlitz mit einer Spende!

Jährlich bis zu 2.500 Gäste über drei Tage. 50 beteiligte Vereine, Initiativen und Einzelpersonen. 5 Bühnen und 34 Künstlergruppen. Ewig viele Stunden, die ein Team aus ca. 15 Personen über 6 Monate zusammensitzt, organisiert, recherchiert, plant, den Aufbau und den Abriss feiert! All das, um Menschen zu zeigen, dass Görlitz eine abgefahren, kreative und junge Stadt sein kann. Das ist das Fokus Festival in Görlitz. In diesem Jahr vom 16. – 18. August 2019. 3.000€ benötigen wir, um die Urban Street Art Area auf der Bautzener Straße umzusetzen. Das Fokus Festival kann damit für euch kostenfrei bleiben!

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Analyse

#Hass im Netz: Der schleichende Angriff auf unsere Demokratie. Eine bundesweite repräsentative Untersuchung

Welche Erfahrungen haben Bürger*innen mit Hate Speech und wie sind ihre Einstellungen zu Hassrede im Internet? Um das zu erfassen, wurde im Auftrag von Campact e.V., durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut YouGov und ausgewertet vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) im April und Mai 2019 die bisher größte deutsche repräsentative Online-Befragung mit 7.349 Teilnehmenden im Alter zwischen 18 und 95 Jahren realisiert.

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Fördertipps

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2019

Der Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2019 des BfDT geht in die 19. Runde:
In diesem Jahr zeichnet der Preis vor allem beispielhafte und übertragbare Projekte aus, die sich aktiv und kreativ gegen Antiziganismus und Antisemitismus engagieren; nein zu Ausgrenzung und Diskriminierung sagen und das Engagement gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) stärken sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und das Engagement gegen Extremismus aktiv unterstützen. Den Gewinner/-innen winken Geldpreise in Höhe von bis zu 5.000 € und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit sowie ein Workshop-Angebot, welches die Interessen der Preisträgerprojekte aufgreift. Bewerbungsschluss: 22.September 2019.

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Forderungen

Vorhandene Beratungsstrukturen fördern statt neue Anlaufstellen schaffen

In Berlin hat am 27. Juni 2019 der Bundesinnenminister den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2018 vorgestellt. Seehofer wertet den Mord an Walter Lübcke in diesem Zusammenhang als „Alarmsignal für die demokratische Grundordnung“. Immer wieder ist von einer „neuen Qualität der Gewalt“ zu lesen. Geflüchtete, Menschen die auf „Feindeslisten“ stehen und häufig erst viel zu spät davon in Kenntnis gesetzt werden sowie engagierte Akteure aus Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und -verwaltung sehen sich aber bereits seit vielen Jahren solchen Gefahren ausgesetzt. Diese Bedrohungen müssen endlich ernst genommen werden. „Dafür braucht es keine Forderungen nach zentralen Beratungsstellen – denn die gibt es seit 20 Jahren. Diese bestehenden Teams und ihre Dachverbände müssen weiter und umfassender unterstützt werden!“, so Heiko Klare, Sprecher des Bundesverbands Mobile Beratung.

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