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Mit unserer Onlineplattform teilen wir Veranstaltungen, aktuelle Studien und hilfreiche Arbeitsmaterialien für die Demokratiearbeit. Wir stellen Fördermöglichkeiten und Ausstellungen zum Ausleih vor. Ihr sucht Beratung oder Stellen? Und mit unserem TolSax-Newsletter bleibt Ihr immer informiert.

Analyse

Online-Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen gestartet

Die Online-Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen ist gestartet! Erstmals werden mit dieser Umfrage in Sachsen verschiedene Formen von Diskriminierung entlang unterschiedlicher Merkmale und ihr Zusammenwirken erfasst. Das gilt nicht nur für Diskriminierung aufgrund des Alters, einer Behinderung, des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung, aufgrund der Religion oder aus rassistischen Gründen, wie sie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet, sondern auch für Diskriminierungen aufgrund des Gewichts, der Lebensweise oder des sozioökonomischen Status. Auf der Webseite www.diskriminierung-sachsen.de können alle Menschen ihre in Sachsen gemachten Erfahrungen schildern. Sie werden dort zum Beispiel danach gefragt, ob und wie häufig sie respektlos behandelt oder ihnen unangebrachte Fragen zum Privatleben gestellt werden, ob ihnen die Teilhabe an Veranstaltungen verwehrt wird oder sie sexualisierte Übergriffe erfahren. Die Umfrage wird vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) durchgeführt. Die wissenschaftliche Studie soll helfen, ein differenziertes Bild des Lebens der von Diskriminierung betroffenen Menschen in Sachsen zu gewinnen. Das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung hat die Studie in Auftrag gegeben.

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Aktiv in Sachsen: Engagement-Plattform für Migrant*innenorganisationen, Vereine und Inititativen

Im Rahmen des Projektes „SAQsen – Stark – Aktiv – Qualifiziert in Sachsen“ hat der Verband binationaler Familien und Partnerschaften eine Engagement-Plattform für Migrant*innen-Organisationen, Vereine und Inititativen in Sachsen entwickelt. Hier finden sich Informationen und Materialien zur Unterstützung Eures Engagements!

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Materialien

Jüdisches Leben in Sachsen: Akteur:innen und Projekte

Anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ist in Zusammenarbeit zwischen dem Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für das Jüdische Leben, Thomas Feist, und dem Netzwerk Jüdisches Leben e.V. eine Broschüre mit Akteur:innen und Projekten in Sachsen erschienen. Auf knapp 100 Seiten präsentieren sich die Jüdischen Gemeinden in Sachsen, mehr als 30 sachsenweit agierende Vereine und Initiativen sowie speziell zum Festjahr konzipierte Veranstaltungen wie Lesungen, Ausstellungen, Konzerte und Diskussionsformate. Ergänzt wird diese Übersicht durch eine kurze Geschichte der Juden in Sachsen, einen Kalender mit ausgewählten Aktivitäten und ein Glossar zu jüdischen Fest- und Feiertagen im Jahresverlauf.

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Fördertipps

Förderung Lastenfahrräder/-pedelecs

Gemäß der neuen Richtlinie Lastenfahrrad fördert der Freistaat Sachsen die Beschaffung von gewerblich und institutionell genutzten Lastenfahrrädern und Lastenpedelecs mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Antragsberechtigt sind Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen, Vereine sowie Kommunen und Zweckverbände. Gefördert wird die Neuanschaffung von fabrikneuen Lastenfahrrädern und Lastenpedelecs bis 1 Kubikmeter Transportvolumen und/oder bis 150 Kilogramm Nutzlast. Für die Anschaffung eines Lastenfahrrads gibt es einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro. Der Zuschuss je Lastenpedelec beläuft sich auf 1.500 Euro. Je Antragsteller sind jährlich bis zu fünf Lastenfahrräder oder Lastenpedelecs förderfähig. Die Räder können als baulich einspurige oder mehrspurige Fahrräder konstruiert sein und müssen eine Lasten-Zuladung von mindestens 40 Kilogramm ermöglichen.

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Fördertipps

Sächsischer Preis für Kulturelle Bildung 2021

Der Sächsische Preis für Kulturelle Bildung Kultur.LEBT.Demokratie prämiert beispielhafte Projekte von Trägern der Kulturellen Bildung, die eine nachhaltige Entwicklung bei Einzelpersonen und Gruppen jeden Alters angestoßen haben und damit das demokratische Miteinander fördern, demokratische Prozesse verstehen helfen und zur demokratischen Teilhabe befähigen. Es werden insgesamt 3 Preise mit jeweils 2.500 € sowie ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 € vergeben. Einsendeschluss/-frist: 15. Juni 2021.

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Aufzeichnung der Podiumsdiskussion „DAS PROBLEM HEIßT IMMER NOCH RASSISMUS! Zum Umgang mit rassistischer Gewalt in Sachsen“

Die Online-Podiumsdiskussion „DAS PROBLEM HEIßT IMMER NOCH RASSISMUS! Zum Umgang mit rassistischer Gewalt in Sachsen“ mit den Referenten Robert Enge (Opferberatung RAA Sachsen, Dresden) und Özcan Karadeniz (Verband binationalen Familien, Leipzig) vom 19.2.2021, Moderation Azim Semizoglu (Haus SoVi e.V., Leipzig) wurde aufgezeichnet und ist nun als Video und als Audio im Netz zu finden.

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Prozesstagebuch „Revolution Chemnitz“ – Über die juristische Aufarbeitung rechter Gewalt im Spätsommer 2018 in Chemnitz

Am 30. September 2019 startete vor dem Oberlandesgericht Dresden der Prozess gegen eine neonazistische Gruppierung, die in der Anklage des Generalbundesanwalts „Revolution Chemnitz“ genannt wird – benannt nach einem Chat, in dem sich die Angeklagten gemeinsam organisiert haben sollen. Den acht Angeklagten wird die Bildung einer terroristischen Vereinigung nach StGB § 129a vorgeworfen, einem Teil von ihnen darüberhinaus schwerer Landfriedensbruch. Mehrere Angeklagte sollen an einem rassistischen Angriff am 14. September 2018 auf der Schloßteichinsel in Chemnitz im Nachgang an eine Demonstration von „Pro Chemnitz“ beteiligt gewesen sein. Ziel des Blogs Prozesstagebuch „Revolution Chemnitz“ ist kontinuierlich über das Prozessgeschehen zu berichten, die Entstehungsbedingungen rechtsterroristischer Strukturen aufzuhellen und die Grundlage für weitergehende Einschätzungen zu liefern.

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Zero Discrimination Day: Diskriminierungsfälle beim Antidiskriminierungsbüro Sachsen sind um über 50 Prozent gestiegen (Pressemitteilung ADB Sachsen)

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen ist zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Diskriminierung in Sachsen und die einzige unabhängig arbeitende Stelle für alle Diskriminierungsmerkmale nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie für Mehrfachdiskriminierung in Sachsen. Anlässlich des weltweiten Zero Discrimination Day veröffentlicht es seine Fallzahlen für das 2. Halbjahr 2020. Das ADB Sachsen verzeichnet einen eklatanten Anstieg seiner Beratungsfälle. Im Zeitraum Juli 2020 bis Dezember 2020 wurden dem Antidiskriminierungsbüro Sachsen 238 Diskriminierungsfälle aus Sachsen gemeldet. Im Vergleich zum Erfassungszeitraum Januar bis Juni 2020 (157 Beratungsfälle) ist das ein Anstieg um über 50 Prozent.

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No more Morias – Lesbos und die europäische Abschottungspolitik

Anfang September brannte das größte europäische Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos vollständig nieder. Bilder des Großbrands, der Menschen, welche tagelang auf der Straße schliefen sowie massiver Polizeigewalt gegen Schutzsuchende gingen um die Welt. Moria, berüchtigt für seine unmenschlichen Lebensbedingungen, ist zum Symbol europäischer Abschreckungspolitik an den Außengrenzen geworden. Das Medienprojekt Dunya Collective und der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. veröffentlichen ihre gemeinsame Broschüre „No more Morias – Lesbos und die europäische Abschottungspolitik„. Der analytische Bericht fasstgesammelte Erfahrungen und monatelange Vor-Ort-Recherchen zusammen und setzt sie in einen politischen Kontext. Ergänzt wird der Text durch die ebenfalls vor Ort entstandenen Zeichnungen.

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Politour: Broschüre zu „digitalen Stadtrallyes“ erschienen

Das Projekt „Poli-Tour“ motivierte in seiner Projektlaufzeit von Mai 2018 bis August 2020 Kinder und Jugendliche dazu, sich mit ihrem Lebensumfeld auseinanderzusetzen und dieses mitzugestalten. Die Erkundung des eigenen Umfeldes wurde verbunden mit der Erstellung digitaler Stadttouren mit der App „Actionbound“. Stolz präsentiert der Politische Jugendring Dresden e.V. nun auch die Projektbroschüre, die sich an pädagogische Fachkräfte in der Schule oder der außerschulischen Jugendarbeit richtet. Leicht nachvollziehbar wird erklärt, wie die App Actionbound in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden kann.

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Antisemitismus in Sachsen: Für Betroffene Alltag, von Behörden häufig ignoriert – Studie des Bundesverband RIAS e.V. vorgestellt

Jüdische Sächs_innen berichten von einer häufig gleichgültigen Haltung der Mehrheitsgesellschaft gegenüber offenem Antisemitismus. Im Kontext vieler antisemitischer Vorkommnisse auf Versammlungen in Dresden wird zudem eine starke Diskrepanz zwischen der polizeilichen Statistik und den Einschätzungen der Zivilgesellschaft deutlich. Diese Bestandsaufnahme leistet die „Problembeschreibung: Antisemitismus in Sachsen“ des Bundesverbands RIAS e.V..

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Fördertipps

Internet für alle

Mit dem neuen Aktions-Förderangebot „Internet für alle“ von Aktion Mensch werden Investitionskosten und Bildungsangebote (Honorar- und Sachkosten) ohne Eigenmittelanteil gefördert, die eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am digitalen Fortschritt ermöglichen. Förderfähig sind freie, gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Deutschland. Die maximale Förderung eines Projekts beträgt dabei 2×5000€. Antragsfrist: 30. September 2021.

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gedenkplaetze.info: Neuer Bereich Täter*innenspuren freigeschaltet

Im Zuge des Gedenkens an die Zerstörung der Stadt Dresden am 13. Februar 2021 und dem zehnjährigen Bestehens des Mahnganges Täter*innenspuren, haben Mitglieder der AG Erinnungskultur des Initiators des Mahngangs, dem Bündnis „Nazifrei! Dresden stellt sich quer“ die Beiträge der vergangenen Jahre überarbeitet und auf der Plattform online gestellt. Damit wird die Kategorie der Täter*innenschaft dem Projekt gedenkplaetze.info des AKuBiZ e.V. hinzugefügt. Der Mahngang nutzt bereits die Erweiterung, mit der dank der großartigen Arbeit des afeefa Kollektivs aus Dresden nun auch Wege und Strecken dargestellt werden können.

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Neue Broschüre zu rechtsterroristischen Online-Subkulturen und Gegenstrategien

“Er hat sich im Internet radikalisiert“ – was heißt das eigentlich, wenn wir das über rechtsextreme Attentäter sagen? In plattformübergreifenden Online-Netzwerken hat sich eine rechtsterroristische Subkultur entwickelt, die popkulturelle Elemente adaptiert und sich eigener Codes, Bilder und Sprache bedient. Vor allem Jugendliche finden über diese Netzwerke den direkten Weg in den gewaltbereiten Teil der Szene, ohne zuvor persönliche Kontakte zu Rechtsextremen zu haben. Doch diese rechtsterroristischen Netzwerke sind nicht nur ein Fall für Sicherheitsbehörden, sondern auch für die Zivilgesellschaft und die pädagogische Prävention – gerade, wenn es um Jugendliche geht. Denn Veränderungen im (Online-)Verhalten fallen immer noch am meisten im direkten Umfeld auf – wenn die entsprechenden Anzeichen erkannt werden. Doch was tun, wenn bei Jugendlichen in der Schule, im Freundeskreis oder in der Familie solche Interessen bemerkt werden? Mit ihrer neuen Handreichung möchte die Amadeu Antonio Stiftung genau dabei unterstützen, rechtsterroristische Tendenzen im eigenen Online-Umfeld zu erkennen. Sie gibt einen Überblick über das Phänomen und die Funktionsweise von rechtsterroristischen Online-Subkulturen und erklärt anhand von praktischen Beispielen, wie Pädagog*innen mit Jugendlichen umgehen können, bei denen sie entsprechende Affinitäten vermuten oder finden.

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Leitfaden für die Praxis – LSBTI*-sensibler Gewaltschutz für Geflüchtete

Der vom Familien- und Sozialverein des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland e.V. herausgegebene Leitfaden richtet sich an die Mitarbeitenden der Geflüchtetenunterkünfte der Bundesländer und Kommunen. Mit konkreten Handlungsempfehlungen, Checklisten und Formulierungsvorschlägen bietet er Fachkräften Hinweise zur praktischen Umsetzung der Vorgaben zum Schutz LSBTI-Geflüchteter der deutschen „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“.

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Handreichung: Politik der Zugehörigkeiten

Die Handreichung „Politiken der Zugehörigkeit: Zur Repolitisierung einer verhärteten Debatte” des Forschungsprojektes PoliLab (Universität Leipzig) bietet eine Anregung für Expert/-innen der Politischen Bildung. Darin wird das im Projekt entwickelte Format der videogestützten Gesprächswerkstatt sowie der praktische Einsatz der ‚Stimmen zur Nation‘ detailliert vorgestellt. Die Handreichung enthält methodisch-didaktische Hinweise und Vorlagen, um die im Projekt erfolgreich getesteten Methoden weiter zu verbreiten.

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5. Ausgabe Gender To Go: Feministische Krisenkompetenz

Die fünfte Ausgabe von „Gender to go“ des Genderkompetenzzentrums Sachsen beschäftigt sich mit dem Thema „Feministische Krisenkompetenz“: Die dokumentierten Inhalte sind Ergebnis des 8. Zukunftstages Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte, der am 6. Juli 2020 zum Thema „Gender und Corona: Feministische Krisenkompetenzen nutzen!“ digital durchgeführt wurde. Unter feministischer Perspektive kann festgehalten werden, dass die Krise im Pandemie-Jahr 2020 Frauen* überproportional belastet hat.

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Demokratie verteidigen: Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD

Die Amadeu Antonio Stiftung möchte mit der Handreichung „Demookratie verteidigen. Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD“ all jene unterstützen, die von Angriffen der AfD betroffen sind, und Engagierten in Zivilgesellschaft, Medien, Kunst, Parlamenten, Bildung und anderen Bereichen Informationen und Handlungsempfehlungen für die Auseinandersetzung mit der radikalen Rechten an die Hand geben. Denn es geht nicht nur um einen Meinungsstreit, sondern um die Verteidigung der offenen Gesellschaft und des demokratischen Miteinanders.

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