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Mit unserer Onlineplattform teilen wir Veranstaltungen, aktuelle Studien und hilfreiche Arbeitsmaterialien für die Demokratiearbeit. Wir stellen Fördermöglichkeiten und Ausstellungen zum Ausleih vor. Ihr sucht Beratung oder Stellen? Und mit unserem TolSax-Newsletter bleibt Ihr immer informiert.

Fördertipps

JUGENDSTIL*-Ideenfonds

Die Stiftung Bürger für Bürger fördert mit dem JUGENDSTIL*-Ideenfonds Einzelpersonen als auch Gruppen oder Initiativen mit internationaler Geschichte (Personen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte, PoC, schwarze Deutsche, Sintizze, Rom*nja), um postmigrantische Perspektiven in Ostdeutschland zu stärken und sichtbarer zu machen. Gefördert werden Ideen und Projekte, die neue Möglichkeiten für Mitmenschen schaffen und unsere Gesellschaft besser, schöner, toleranter machen wollen; die andere junge Menschen mit Migrationsgeschichte inspirieren und einbinden; die sich für ein gesellschaftlichen Zusammenhalt, Dialog, Vielfalt und die Überwindung von Grenzen einsetzen und in den ostdeutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verortet sind mit bis zu max. 800€ (Einzelpersonen) bzw. 1000€ (Gruppen und Initiativen).

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Analyse

“blickpunkt.rechts” 2020 – Keine Förderung für FAIR Projekt

Die gesellschaftlichen Einschränkungen, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ergriffen wurden, gingen einher mit dem Bedürfnis unzähliger Menschen die Pandemie und deren Auswirkungen zu leugnen. Die Verbreitung von und die Zustimmung zu Verschwörungserzählungen, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit sind allgegenwärtig. Ein aufklärendes Gegengewicht zu dieser Ideologieproduktion ist wichtig. Daher ist die Veröffentlichung der vorliegenden Chronik „blickpunkt.rechts“ von umso größerer Bedeutung. Sie soll aufklären, informieren und zum Austausch anregen. Herausgeber_in ist das Projekt FAIR – Fit gegen Antisemitismus, Intoleranz und Rassismus des Treibhaus e.V. Döbeln. Es wird 2021 nicht mehr gefördert.

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Fördertipps

Sinti*ze und Rom*nja: Engagement in Deutschland

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) fördert Projekte von gemeinnützigen Organisationen, die auf eine Verbesserung der Bildungssituation von Sinti*ze und Rom*nja zielen und einen Beitrag zur Stärkung der Selbstorganisationen von Rom*nja und Siti*ze leisten. Es müssen entweder Selbstorganisationen der Rom*nja und Sinti*ze sein oder es muss nachgewiesen werden, dass Sinti*ze und / oder Rom*nja das Projekt maßgeblich prägen und steuern. Personalkosten im Projekt sollten möglichst an Rom*nja und / oder Sinti*ze fließen. Zudem unterscheiden sich zwei Wege der Förderung: Beantragt werden kann die Förderung entweder für eine Projektlaufzeit von zwei Jahren und eine Fördersumme, die 50.000€ nicht übersteigt oder aber eine Projektlaufzeit von sechs Monaten, bei der die maximale Fördersumme 6000€ beträgt. Wenn weder Eigen- noch Drittmittel eingebracht werden können, wird das Einbringen von Eigenleistungen erwartet. Dies sind unentgeltliche Leistungen z.B. durch ehrenamtliche Tätigkeiten oder das Bereitstellen von Räumen oder technischen Ausstattungen. Projekte können frühestens am 01. Juli 2021 beginnen. Antragsfrist: 15. März 2021. Foto: Caspar Schleicher / Hildegard Lagrenne Stiftung

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#everynamecounts: Baut mit uns ein digitales Denkmal

#everynamecounts ist eine Initiative der Arolsen Archives – mit dem Ziel den Verfolgten des Nationalsozialismus ein digitales Denkmal zu errichten. Damit auch zukünftige Generationen sich an die Namen und Identitäten der Opfer erinnern können. Es geht zudem um unsere heutige Gesellschaft. Denn der Blick zurück zeigt uns, wohin Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus führen. Erinnerung und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus folgen oft steifen Ritualen, mit denen jüngere Generationen wenig anfangen können. Die Crowdsourcing-Initiative #everynamecounts bietet einen neuen und sehr direkten Weg, sich aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und durch die Mitarbeit ein Zeichen zu setzen: für die Erinnerung an die NS-Opfer und für Respekt, Vielfalt und Solidarität.

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Materialien

Gegen das Wegschauen: Projekt „Jede/r Vierte“

Das Projekt „JEDER VIERTE“ wurde ins Leben gerufen, um zu zeigen, wie der alltägliche Antisemitismus durch eine schweigende Mehrheit mitgetragen wird. In sechs Filmen werden Geschichten von Jüdinnen und Juden aus ganz Deutschland durch Schauspieler:innen szenisch aufbereitet und erzählt. Im Anschluss kommen die „echten“ Protagonist:innen zu Wort und Antisemitismus-Experten analysieren die Situation. Damit soll gezeigt werden, welche Konsequenzen es hat wegzuschauen – und so dazu beigetragen werden, das Schweigen über den alltäglichen Antisemitismus in unserem Land zu brechen.

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Materialien

Gemeinsam gegen Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus!

In den letzten Jahren wurden von Bildungsträgern und Vereinen zahlreiche Materialien für eine präventive Arbeit zu Islam- und Muslimfeindlichkeit sowie zu antimuslimischem Rassismus entwickelt, erprobt und publiziert. Die vorliegende Materialsammlung trägt diese Materialien zusammen und stellt sie vor. Sie bietet einen Überblick entlang verschiedener Zielgruppe (Kita, Schule, Jugendarbeit) und Themenschwerpunkte und möchte so pädagogischen Fachkräften und Multiplikator*innen die Suche nach geeigneten Materialien für die Praxis erleichtern.

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Analyse

Broschüre „Abstand halten gegen rechts!“

Im Schatten der Proteste von Querdenken sowie zahlreichen Verschwörungserzählungen um die Corona-Pandemie versucht die Rechte eigene Themen und Inhalte zu setzen und erhofft sich so eine breitere Akzeptanz ihrer Ideologie. Mit der Broschüre „Abstand halten gegen rechts“ präsentiert das Kulturbüro Sachsen e.V. Beobachtungen zum Agieren der extremen Rechten in der Corona-Pandemie. Die Analysen sind unterlegt mit Beispielen aus dem Raum Leipzig. Der Träger möchte damit die Aufmerksamkeit auf das Wirken der extremen Rechten in der Pandemie lenken.

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Analyse

Neue Informationsbroschüre zum KZ-Außenlager „HASAG Leipzig“ und Audiofeature „Überleben und Widerstand im KZ-Außenlager „HASAG Leipzig“

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus veröffentlicht die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig eine neue Informationsbroschüre zum KZ-Außenlager „HASAG Leipzig“, dem größten Frauenaußenlager des KZ Buchenwald. Außerdem haben wir das Audiofeature Überleben und Widerstand im KZ-Außenlager „HASAG-Leipzig“ produziert. Darin zitieren wir aus den Erinnerungen von ehemaligen Insassinnen an die letzten Monate in diesem Lager. Es geht um Kälte, Hunger und Gewalt, aber auch um Solidarität, Sabotage und Widerstand.

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Publikation des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts: AfD-Wähler glauben besonders oft an Verschwörungserzählungen

Verschwörungserzählungen sind bei AfD-Anhängerinnen und -Anhängern deutlich verbreiteter als bei den Befürwortern anderer Parteien. So glauben zwei Drittel der AfD-Parteigänger an Covid-19-bezogene Verschwörungserzählungen, wie die Leipziger Autoritarismus-Studie zeigt. Unter Anhängern der Grünen kommen Verschwörungserzählungen hingegen am seltensten vor. Das Forschungsteam um den Sozialpsychologen Prof. Dr. Oliver Decker, Leiter des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts (EFBI) an der Universität Leipzig, sieht damit frühere Forschungsergebnisse bestätigt, die darauf hindeuten, dass Wähler der AfD besonders häufig antidemokratische Einstellungen vertreten.

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Materialien

Podcast des Alten Gasometer Zwickau startet mit Zeitzeugeninterview

Normalerweise lädt der Alte Gasometer zu Veranstaltungen vor Ort ein, doch in der jetzigen Zeit kehrt das Team des Vereins das Ganze einfach um und kommt zu den Gästen – natürlich nur virtuell. Der Alte Gasometer bringt Soziokultur zu den Menschen nach Hause und dafür legen sich die drei Bereiche Kultur-, Jugend- und Demokratiearbeit gemeinsam ins Zeug. Zusammen entwickeln sie unterhaltsame und interessante Formate mit viel Inhalt, Beratung und Hilfsangeboten.

Unser erster Audio-Podcast startet mit einem Zeitzeugeninterview mit Frau Dr. Elke Preusser-Franke vom Jüdischen-Frauenverein-Dresden e.V. zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

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Mit Bilal auf dem Weg zur professionellen Hilfe – Leitfaden für traumatisierte Migranten und Begleitungen

Viele Flüchtlinge leiden unter den traumatischen Erlebnissen, die sie vor oder während der Flucht erlitten haben. Die 52seitige Broschüre „Bilal“ des Deutsch-Spanischen Freundschaft e.V., die jetzt in den Sprachen Deutsch, Arabisch und Spanisch in Leipzig erschienen ist, bietet die Möglichkeit, darüber ins Gespräch zu kommen und gegebenenfalls Hilfe zu suchen.

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Fördertipps

digital // memory: history. education. democracy

Im Programm „digital // memory“ fördert die Stiftung Erinnern, Verantwortung und Zukunft gemeinnützige Organisationen sowie Institutionen in staatlicher Trägerschaft für Projekte, die verschiedenen Formen von gegenwärtigem Antisemitismus sichtbar entgegentreten oder die Geschichte des Nationalsozialismus oder die NS-Erinnerungskultur zum Ausgangspunkt nehmen, um die Relevanz von Erinnerung für die Zukunft zu verhandeln und dabei ihre Wirkung hauptsächlich im digitalen Raum entfalten oder digitale Tools und Techniken entwickeln. Geförderte Projekte werden mit einer Summe von mindestens 120.000 Euro und bis zu 200.000 Euro unterstützt (Förderung von Personal- und Sachkosten und Einbringung von Drittmitteln möglich. Von Einrichtungen in staatlicher und kommunaler Trägerschaft wird ein angemessener Eigenbeitrag erwartet). Die Arbeitssprache ist Englisch. Bewerbungsschluss (anhand Projektskizze): 22. Februar 2021 (Antragsfrist bei darauffolgender Aufforderung: 26.04.2021).

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Fördertipps

InterKulturMachtKunst-KunstMachtInterKultur

Von Workshops und Ferienfreizeiten zu HipHop, Videoinstallation bis hin zum klassischen Theater – das Förderprojekt „InterKulturMachtKunst – KunstMachtInterKultur“ unterstützt interkulturelle künstlerische Bildungsangebote für Kinder- und Jugendliche. Gefördert werden innovative und außerschulische Projekte von Bündnissen rund um Migrant_innenselbstorganisationen mit bis zu 9.714 Euro. Die Förderung stammt aus dem Bundesförderpogramm „Kultur macht stark“ und wird vom Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (BV NeMO e.V.) organisiert. Nächste Antragsfristen: 01.02.2021 und 15.04.2021.

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Ehrenamt suchen – Ehrenamt finden: Ehrenamtsplattform www.ehrensache.jetzt in sechs Landkreisen online

Die Ehrenamtsplattform www.ehrensache.jetzt ist nun in sechs Landkreisen online! Gemeinnützige Träger, Vereine und Initiativen aller Engagementbereiche, die Ehrenamt binden, können kostenfrei ein Inserat veröffentlichen und ehrenamtliche Unterstützung finden. Eine Besonderheit: Freiwillige inserieren auf der Plattform selbst und bieten ihre Hilfe an. Ziel ist es, einfachen und flexiblen Zugang – ähnlich einer App – zu einem lokalen Engagement zu ermöglichen und auch jungen Interessierten den Einstieg zu erleichtern.

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Fördertipps

SLM: Förderung von Medienkompetenz innerhalb regionaler Wirkungskreise in Sachsen

Die Sächsische Landesmedienanstalt fördert mit einer neuen Richtlinie Medienkompetenzprojekte für Erwachsene in ganz Sachsen. Je ein Projekt pro regionalem Wirkungskreis wird ab 01.07.2021 mit bis zu 250.000 Euro gefördert. Bewerben können sich neben den bisherigen SAEKs auch soziokulturelle Zentren und Vereine, die in der jeweiligen Region verankert sind und über medienpädagogische Projekterfahrung verfügen. Nächste Antragsfrist: 16. März 2021

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NDK veröffentlicht Jubiläumsaugsabe des „Wurzener Extrablatts“

Anlässlich seines 20. Geburtstages hat das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) ein altes Projekt wiederbelebt und kurz vor Weihnachten eine Jubiläumsausgabe des „Wurzener Extrablatts“ (WXB) herausgegeben. Die Zeitschrift erschien ursprünglich von 2000 bis 2003 und hat es in diesem Zeitraum auf 26 Ausgaben gebracht. In der Neuauflage gibt es einen Rückblick auf das alte WXB, Berichte vom Jubiläumsjahr im Zeichen von Corona und weitere Vereinsaktivitäten, aber auch Artikel von und Interviews mit anderen Akteur_innen aus Wurzen. Die Zeitschrift soll in Zukunft wieder regelmäßig erscheinen. Wer daran mitwirken will, kann sich gern bei NDK-Geschäftsführerin Martina Glass melden.

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Studie: Engagement in Sachsen

Bei der neuen Publikation der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) handelt es sich um die erste Studie, die sich umfassend mit dem Thema des bürgerschaftlichen Engagements im Freistaat auseinandersetzt. Kompakt präsentiert sie einen Überblick über Gestalt, Organisationsgrade und -formen sowie gesellschaftspolitische Anliegen der sächsischen Zivilgesellschaft. Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung will mit der Studie zur Debatte über die Stärkung und Fortentwicklung der Engagementpolitik im Freistaat und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen.

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