bundesweit

Analyse

Gender matters. Geschlechterreflektierende Ansätze gegen Rechtsextremismus

Die vorliegende Expertise der Amadeu Antonio Stiftung zieht eine Zwischenbilanz zu geschlechterreflektierenden Ansätzen in der Rechtsextremismusprävention. Wie steht es um die gegenwärtige geschlechterreflektierende Rechtsextremismusprävention? Welche Ansätze wurden umgesetzt, was wurde in Präventionsprojekten implementiert? Welche Erfahrungen wurden gesammelt, welche Bedarfe identifiziert? Wo befinden sich noch Lücken und was sind Herausforderungen?

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Analyse

NS-Gedenken mit der Gen Z

Trotz ausgeprägter Wissenslücken hat die Generation Z ein großes Interesse an der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. Jedoch muss die Wissensvermittlung an die Lebensrealität der Jugendlichen anknüpfen. Auf Instagram und TikTok existieren bereits neue innovative Formate. Ein Text aus dem Newsletter des Projekts Visualising Democracy auf Belltower News.

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Gremien und Bündnisse

Zusammen für Demokratie – Im Bund. Vor Ort. Für Alle.

Zusammen für Demokratie ist ein bundesweites Bündnis, in dem die Mitglieder ihre Aktivitäten zur Verteidigung der Demokratie koordinieren und die mutigen Menschen unterstützen, die unter teilweise schwierigen Bedingungen überall im Land für demokratische Werte einstehen. Als Austausch- und Bündnispartner unterstützt das Netzwerk Tolerantes Sachsen die Anliegen und Interessen des Bündnisses.

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ForderungenMaterialien

#VonWegenAnders – Jugendpolitik Ost. Thesen zum Aufwachsen und zur Jugendpolitik in Ostdeutschland veröffentlicht

Im Rahmen eines parlamentarischen Frühstücks mit Bundestagsabgeordneten hat die Evangelische Akademie Sachsen im Verbund mit der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung ein Projekt abgeschlossen und Thesen für eine andere Jugendpolitik in Ostdeutschland entwickelt. Auch eine Materialsammlung ist auf der Projektseite einsehbar.

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Fördertipps

Gemeinsamer Aufruf zur Bewerbung für das Bundesprogramm Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken

Im Rahmen des Bundesprogramms »Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken« wird der Bund zunächst in den Jahren 2024/25 bis zu acht sächsische Regionen im ländlichen Raum mit maximal 40.000 Euro unterstützen. Die Träger sollen in der ersten Phase des Programms ein ausführliches Konzept für beteiligungsorientierte Kulturvorhaben erarbeiten, die auf Langfristigkeit ausgelegt sind und sich Herausforderungen vor Ort konkret stellen. Ab Mitte 2025 beginnt dann die zweite Projektförderphase, welche voraussichtlich bis zum Jahr 2030 läuft. An dieser können im Sinne der Programmkonzeption bundesweit 30 Regionen teilnehmen. Gefördert wird in diesem Zeitraum mit Mitteln von insgesamt bis zu 1,5 Mio. EUR je Trägerregion. Diese werden voraussichtlich mit jährlich bis zu 250.000,00 EUR an die Projektträger ausgereicht. Das Programm richtet sich an Träger in ländlichen Räumen. Online-Informationsveranstaltung für alle interessierten Träger und Gebietskörperschaften in Sachsen am 05. Juli um 14:00 Uhr. Bewerbungszeitraum: 6. Juli 2023 – 15. September 2023.

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Ausstellungen

Herzkampf – die Ausstellung

„Herzkampf“ ist mehr als nur eine Ausstellung, es ist ein laufendes Projekt, das engagierte Menschen in den Vordergrund rückt – Menschen, die sich mit Herz und Seele für soziale und politische Themen einsetzen. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert, bestehend aus 70 leicht zu handhabenden Staffeleien, die jederzeit bereit sind, auf Reisen zu gehen. Vielleicht ja zu Euch?

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Fördertipps

transform_D: das Förderprogramm. Mit euch den Wandel gestalten und die Zivilgesellschaft stärken

Mit dem Förderprogramm transform_D fördert die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt neue Projekte des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts und Projekte, die ihre Wirkung in einem der drei Themenschwerpunkte (Digitalisierung, Klimawandel und Gesellschaftlicher Zusammenhalt) des Förderprogramms bereits nachgewiesen haben und diese auch für andere nutzbar machen oder skalieren wollen mit mind. 20.000€ bis max. 100.000€ (Eigenanteil: 10%). Bewerben können sich gemeinnützige juristische Personen des öffentlichen Rechts und gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts und deren rechtsfähige Zusammenschlüsse. Die Umsetzungsphase läuft bis zum 31. Dezember 2024. Nächste Antragsfrist: 14. Juli 2023.

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Forderungen

Unterstützung für Menschen und Kommunen statt rechter Narrative

Ausgerechnet am 30. Jahrestag des rassistischen Brandanschlags in Solingen fordert Ministerpräsident Michael Kretschmer eine weitere Verschärfung des Grundrechts auf Asyl und damit eine Änderung der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Bereits in der Vorwoche hatte er eine Kürzung der Asylbewerberleistungen ins Spiel gebracht. Mit Blick auf den ohnehin seit Monaten rauer und populistischer werdenden Diskurs über Geflüchtete, der sich auch in einem Anstieg der Angriffe auf Geflüchtetenunterkünfte widerspiegelt, zeigt sich der DSM fassungslos gegenüber derartige Forderungen durch den Sächsischen Ministerpräsidenten. Es erinnere an die Jahre Anfang der 1990er Jahre und an 2015/2016, als jeweils das Grundrecht auf Asyl weiter ausgehöhlt wurde, damit weniger Schutzsuchende nach Deutschland kommen.

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Materialien

AUFSUCHEND. POLITISCH. BILDEN. Praxiserfahrungen im Quartier

Politische Bildung hat zum Ziel, allen Menschen zu ermöglichen, sich selbstbestimmt politisch zu beteiligen. Sie erreicht aber nicht alle – und ausgerechnet nicht diejenigen, die von sozialen Ungleichheiten betroffen sind und deren Interessen unter politischen Entscheidungsträger*innen wenig Berücksichtigung finden. In Stadtteilen, die überdurchschnittlich von prekären Lebenslagen der Bewohner*innen geprägt sind, ist der Grad an Teilhabe und demokratischer Mitbestimmung geringer als in anderen Stadtgebieten. Wie kann eine aufsuchende Aktivierung von Bewohner*innen gelingen? Wie können die politischen Dimensionen des Alltags hervorgehoben werden? Welche Kompetenzen sind wichtig, um politische Bildung im Stadtteil zu initiieren? Das Working Paper von Maëlle Dubois, Wassili Siegert, März 2023, unter Mitarbeit von Jakob Quentin und Anne von Oswald für Minor – Wissenschaft Gesellschaft mbH fasst die ersten Erkenntnisse aus elf lokalen Projekten zusammen und gibt Einblicke in die Praxis der aufsuchenden politischen Bildung im Quartier.

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