Landkreis Mittelsachsen

Forderungen

Offener Brief

In einem Offenen Brief drückt „Freiberg für alle“ Unverständnis, Sorge und Zorn über die montäglichen „Corona-Spaziergänge“ in der Stadt aus, welche die Pandemie befeuerten und das Image der Stadt in Mitleidenschaft ziehe. Der Brief wendet sich an die Freibergerinnen und Freiberger und fordert: „Lasst Freiberg nicht zum Abenteuerspielplatz der Rechtsextremen und Coronaleugner werden!“. Von der Politik erwartet das Bündnis, diese illegalen Demonstrationen nicht länger zu dulden.

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Neues Projekt: Schule der Vielfalt

Der RosaLinde Leipzig e.V. ist mit einem neuen Angebot Teil des Bundesnetzwerks Schule der Vielfalt. Schulen in Leipzig und Umgebung können unter bestimmten Bedingungen Projektschulen werden und sich damit als queerfreundliche Orte auszeichnen lassen. Teilnehmende Projektschulen werden von uns in enger Kooperation dabei unterstützt, Themen rund um sexuelle Orientierungen und Geschlechtlichkeiten dauerhaft im Schulalltag zu verankern. Denn „Schule der Vielfalt“ möchte Schulen zu Orten machen, die auch für Schüler*innen, die z.B. lesbisch, schwul, bisexuell oder transgeschlechtlich sind, einen sichereren Lern- und Sozialraum bieten.

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Forderungen

Ideenwettbewerb zur Gedenkstätte KZ Sachsenburg: NS-Erinnerungsinitiativen lehnen Siegerentwürfe zum weitgehenden Abriss der Kommandantenvilla ab

In einer gemeinsamen Stellungnahme kritisieren die Geschichtswerkstatt Sachsenburg, die Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Sachsenburg und die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) das Ergebnis des Wettbewerbs zum Umgang mit der Kommandantenvilla des ehemaligen KZ Sachsenburg. Die beiden erstplatzierten Entwürfe sehen einen Abriss der Villa bis auf den Gebäudesockel vor. Die NS-Erinnerungsinitiativen kritisieren an den beiden Siegerentwürfen, dass sich diese nicht ausreichend mit der Besonderheit des Ortes und seiner Geschichte auseinandersetzen.

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Über uns

Neu im TolSax | Junges Netzwerk Freiberg

Wir freuen uns riesig über ein neues Mitglied im TolSax! Das Junge Netzwerk Freiberg fokussiert sich auf Kultur und politische Bildung. Durch ihre offenen Strukturen und unterschiedlichen Beiträge der mitwirkenden Gruppen möchten die jungen Engagierten aus Mittelsachsen emanzipatorische Perspektiven aufzeigen. Und sie ermutigen andere Menschen, es ihnen gleich zu tun. Diese Partizipationsmöglichkeiten schließen Bereiche der politischen Bildung, der Kultur, Subkultur und des Sports ein. So organisieren sie Lesungen, Vorträge, Filmabende und Demonstrationen/Kundgebungen. Und sie berichten kritisch über die bestehende gesellschaftliche Verhältnisse vor Ort. Alternativkulturen in Freiberg stärken! Das finden wir vom TolSax ganz großartig und freuen uns auf viele gemeinsame Projekte! Herzlich willkommen im Netzwerk!

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Forderungen

Es geht nur miteinander: Erklärung des Bündnisses Freiberg für alle zur gesellschaftlichen Lage in der Corona-Pandemie – Mai 2021

Die Initiative „Freiberg für Alle“ appelliert an alle Akteure, die gesellschaftlichen Herausforderungen der Pandemie gemeinsam und solidarisch zu bewältigen: „[…] Wir leben in einer Demokratie, für die der zivilisierte parlamentarische und gesellschaftliche Meinungsstreit nicht nur zulässig, sondern notwendig ist. Daher ist die sachliche Auseinandersetzung über die Notwendigkeit, Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen dringend erforderlich. Auf dem Weg zu einem möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens helfen Hass und ausgrenzende Ideologien, Verschwörungserzählungen oder Gewalt genauso wenig weiter, wie Pauschalverurteilungen und Diffamierungen von Andersdenkenden. Eine große Herausforderung der Corona-Pandemie liegt noch vor uns: Als Gesellschaft müssen wir es schaffen, wieder ins Gespräch zu kommen und verhärtete Positionen aufzuweichen, damit wir gemeinsam nach vorne schauen und den Weg aus der Krise finden können. Diese Pandemie zu überwinden, ist ein gigantischer Kraftakt der Gesellschaft, zu dem jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten muss. Es geht nur miteinander.“

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Materialien

AG Geschichte ist ein Lernort des Erinnerns und Gedenkens in Sachsen

Die AG Geschichte ist einer von 46 Lernorten des Erinnerns und Gedenkens in Sachsen. In unserem Video stellen wir einige Fakten über Döbeln während der Zeit des NS dar und machen deutlich, dass eine Stadt wie Döbeln ein Lernort sein kann: Auch hier gab es Straßenschlachten, jüdisches Leben, politische Häftlinge, Zwangssterilisierungen, Zwangsarbeit. Auch hier wurden Waffen produziert und bis heute findet man Spuren von all dem.

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Analyse

“blickpunkt.rechts” 2020 – Keine Förderung für FAIR Projekt

Die gesellschaftlichen Einschränkungen, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ergriffen wurden, gingen einher mit dem Bedürfnis unzähliger Menschen die Pandemie und deren Auswirkungen zu leugnen. Die Verbreitung von und die Zustimmung zu Verschwörungserzählungen, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit sind allgegenwärtig. Ein aufklärendes Gegengewicht zu dieser Ideologieproduktion ist wichtig. Daher ist die Veröffentlichung der vorliegenden Chronik „blickpunkt.rechts“ von umso größerer Bedeutung. Sie soll aufklären, informieren und zum Austausch anregen. Herausgeber_in ist das Projekt FAIR – Fit gegen Antisemitismus, Intoleranz und Rassismus des Treibhaus e.V. Döbeln. Es wird 2021 nicht mehr gefördert.

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Spendenaufrufe

Unterstützt die Crowdfunding Kampagne zum Courage Design Projekt vom Treibhaus e.V.

Auch während der Corona Pandemie steht der Treibhaus e.V. nicht still. Während wir digitale Angebote schaffen, uns der Projektverwaltung und -konzeption widmen, telefonisch und online Beratungen durchführen und in der aktuellen Situation Informations- und Unterstützungsangebote organisieren, steht in diesem Sommer auch eine Großbaustelle an: Ab Juni wird das Café Courage saniert. Für das Courage Design Projekt startet heute unsere Crowdfunding Kampagne.

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Fördertipps

„LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ stärkt die Kultur in ländlichen Regionen

Das Projekt „LAND INTAKT – Soforthilfe­programm Kulturzentren“ der Bundes­vereinigung Soziokultureller Zentren e.V. richtet sich an Sozio­kulturelle Zentren, Kultur­häuser sowie Kultur- und Bürger­zentren in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungs­maßnahmen (Bauunterhalt und Instandsetzung) und programm­begleitende Investitionen (Anschaffungen für den Veranstaltungsbetrieb, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit) durchzuführen. Die Höhe der Zuwendung beträgt maximal 75 Prozent der anerkennungsfähigen Kosten und ist auf 25.000 Euro pro Kulturzentrum begrenzt. Die Maßnahmen müssen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Antragsbearbeitung erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs.

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Praktischer Support

Konzerte in Jugendzentren mit Banda Internationale

Die Band Banda Internationale aus Dresden setzt sich seit Jahren gegen Rassismus und Rechtsextremismus ein. Seit 2015 sind auch geflüchtete Menschen Mitglieder der Band. Die Brassband möchte in diesem Jahr gezielt Jugendzentren im sächsischen Umland supporten und ihnen durch Konzerte zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen. Damit wollen die Musiker Jugendliche und junge Akteur*innen vornehmlich in ländlichen Gebieten darin unterstützen, ihr Umfeld demokratisch und solidarisch zu gestalten. Seid ihr ein Jugendzentrum in Sachsen und braucht Support? Meldet euch gerne bei der Band!

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